Die Polizei Oberfranken hat auf Digitalfunk umgestellt

Nach Mittel- und Unterfranken hat das Präsidium Oberfranken nun von Analog- auf Digitalfunk umgestellt. Seit Ende Juni wurden Netz und Digitalfunktechnik auf Herz und Nieren geprüft. Nun ist es so weit: Die letzte Testphase, die bis März 2016 laufen wird, wurde eingeläutet. Mit einem Funkspruch gab Polizeipräsident Reinhard Kunkel den Startschuss. Die Disposition von Einsätzen und der Funkverkehr bei der Einsatzabwicklung werden nun ausschließlich über den Digitalfunk laufen.

Zuvor wurden die rund 2500 Mitarbeiter der Polizei Oberfranken mit dem Digitalfunk  ausgestattet: 800 Handfunkgeräte sowie die Ausrüstung von mehr als 400 Fahrzeugen kommen von SELECTRIC. Noch ungefähr ein Jahr werden die Analogfunkgeräte parallel im Betrieb bleiben. So lange wird es in etwa noch dauern bis die Feuerwehren, Rotes Kreuz und THW in Oberfranken flächendeckend mit Digitalfunk ausgerüstet sind. Doch auch hier läuft die Umrüstung bereits auf Hochtouren.

Neben den Vorteilen des Digitalfunks wie zum Beispiel Abhörsicherheit oder bessere Sprachqualität wird die Polizei auch von der Möglichkeit der Kommunikation über Bezirksgrenzen hinaus und mit Polizeibehörden anderer Bundesländer profitieren.

Der Rahmenvertrag für die Lieferung von Dienststellen-, Fahrzeug- und Handfunkgeräten für die Polizei Bayern wurde 2009 an SELECTRIC vergeben. Als Erste wurden das Polizeipräsidium München, das Bayerische Landeskriminalamt und die Bayerische Bereitschaftspolizei mit Digitalfunk von Sepura ausgestattet.

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