Die Sirene heult. Wie soll man reagieren?  

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Immer mehr Städte und Landkreise modernisieren oder erneuern die Sirenenstandorte, um die Bevölkerung vor einer Gefahr zu warnen. Aber was ist das richtige Verhalten, wenn die Sirene heult?

Der Heulton der Sirene soll die Bevölkerung wecken und Aufmerksam machen. Die Warnung wird dann über die lokalen Radiosender verbreitet. Diese Anweisungen sollte man folgen. Im Zweifel macht man das Richtige, wenn massive Gebäude aufgesucht und Fenster geschlossen werden. Aufmerksame Mitbürger warnen ihre Nachbarn vor der drohenden Gefahr.

Festgelegt sind bis zu 6 verschiedene Sirenentöne. Der Probealarm ist ein gleichlauter, 15 Sekunden langer Heulton und wird üblicherweise in den Medien angekündigt bzw. findet an festgelegten Tagen zyklisch statt.

Der Feueralarm ist der häufigste Heulton. Dieses ist ein auf- und abschwellender Heulton von 3 mal 15 Sekunden Dauer, der jeweils mit 7 Sekunden Pause unterbrochen wird. Zur Entwarnung wird ein 1-minütiger Heulton gesendet.

Ein 3-minütiger Heulton warnt vor einer herannahenden Gefahr und ein 1-minütiger auf- und abschwellender Ton warnt vor der unmittelbar bevorstehenden Gefahr. Diese beiden Alarme sind in der aktuellen Friedenszeit eher unüblich.

Für die Alarmierung der Feuerwehr wird ein 1-münitiger Heulton verwendet, der zweimal unterbrochen wird.

Neben der Reaktivierung und Installation der Sirenen warnen Applikationen (Apps), die auf dem Smartphone installiert werden, vor lokalen Ereignissen, wie zum Beispiel Unwetter. Am häufigsten genutzt sind NINA, die Notfall-, Informations- und Nachrichten-App oder KATWARN. Mit den Sirenen und den Apps wird die Bevölkerung vor möglichen lokalen unnormalen Ereignissen gewarnt. Die daraus resultierenden Handlungen sind vorgegeben, aber in jedem Fall hilft Ruhe bewahren. Sollte doch ein Unglück eintreten, hilft der Katastrophenschutz.

Weitere Informationen des BBK.

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