EU-Roaming  

Abschaffung der Roaming-Gebühren

Die Europäische Kommission, der Ministerrat und das Europäische Parlament haben im November 2015 die weitgehende Abschaffung der Roaming-Gebühren für die Nutzung von Mobiltelefonen im EU-Ausland für Anrufe, SMS und Internetzugang zum 15. Juni 2017 beschlossen.

Ab dem 30.04.2016 gelten daher neue Preisobergrenzen für das Roaming innerhalb der EU. Demnach darf das Telefonieren seit dem 30. April im EU-Ausland maximal 6 Cent pro Minute inklusive Mehrwertsteuer zusätzlich kosten. Wer im EU-Ausland angerufen wird, zahlt maximal 1,2 Cent. Das Versenden einer SMS darf maximal 2 Cent mehr kosten. Beim Surfen dürfen 6 Cent pro MB Datenvolumen zusätzlich verlangt werden. Die Summe aus Inlandspreis und EU-Aufschlag darf nicht mehr betragen als die bisherigen Höchstpreise: 23 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 7 Cent pro SMS und 24 Cent je MB Daten.

Der EU-Kostendeckel für Daten-Roaming sorgt dafür, dass ab Kosten von rund 60 Euro monatlich die Verbindung gekappt wird. Eine weitere Internetnutzung ist nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers möglich.

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